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Willkommen in "LAPIC UVZ" Unabhängiger Verband der Zivilinvaliden

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Initiativen für ältere und behinderte Menschen

dem Ziel, die soziale Integration und insbesondere die Teilnahme an Pflege Aufenthalte.

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STATUT DES UNABHÄNGIGEN VERBANDES DER ZIVILINVALIDEN - U.V.Z. - L.A.P.I.C.

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Verein
Unabhängiger Verband der Zivilinvaliden - U.V.Z. - L.A.P.I.C.

Nur aus Gründen der Lesbarkeit wurde die männliche Fassung bei den Bezeichnungen der Ämter gewählt.

Satzung

Gültig mit Beschluss der Vollversammlung vom 24.05.2019

 

Art. 1
Bezeichnung, Sitz und Dauer
Im Sinne des Zivilgesetzbuches und des Kodexes des dritten Sektors (gesetzesvertretendes Dekret Nr. 117 vom 3. Juli 2017) besteht der Verein Unabhängiger Verband der Zivilinvaliden LAPIC/UVZ - nachfolgend Verein bezeichnet , - mit Sitz in Bozen, Duca-D’Aosta-Allee 68, oder an einer anderen Adresse immer in der Gemeinde Bozen mit unbegrenzter Dauer. Eine Verlegung des Sitzes muss von der Vollversammlung beschlossen werden.

Art. 2
Zweck
Der Verein ist eine Vereinigung ohne Gewinnabsicht, die, gemäß Art. 2 und 3 der Verf., bürgerschaftliche, solidarische und gemeinnützige Ziele zu Gunsten von Dritten über eine oder mehrere der folgenden Aktivitäten von allgemeinem Interesse verfolgt, wie sie im Art. 5, Absatz 1, Buchstaben A), W), I), D), H), K) des GvD 117/2017 angeführt sind, wobei er sich vorwiegend der ehrenamtlichen Tätigkeit der Mitglieder bedient.

Der Verein ist politisch und konfessionell ungebunden und gründet seine Tätigkeit auf institutionelle und vereinspolitische Weise im Sinne der Demokratie, der sozialen Fürsorge und der Volontariatsarbeit.
Er ist ein interethnischer Verein und wendet sich an alle Personen ohne Unterschied von Sprache und Herkunft.

a) Sozialmaßnahmen und -dienste gemäß Artikel 1, Absätze 1 und 2, des Gesetzes vom 8. November 2000, Nr. 328 in geltender Fassung, sowie Maßnahmen, Dienste und Leistungen gemäß dem Gesetz vom 5. Februar 1992, Nr. 104 und dem Gesetz vom 22. Juni 2016, Nr. 112 in geltender Fassung;

b) Förderung und Schutz der Menschenrechte, der bürgerlichen, sozialen und politischen Rechte sowie der Rechte der Verbraucher und Nutzer der in diesem Artikel genannten Tätigkeiten von allgemeinem
Interesse, Förderung der Chancengleichheit und Initiativen zur gegenseitigen Hilfe, einschließlich der Zeitbanken gemäß Artikel 27 des Gesetzes Nr. 53 vom 8. März 2000, und der in Artikel 1, Absatz 266 des Gesetzes Nr. 244 vom 24. Dezember 2007 genannten solidarischen Einkaufsgemeinschaften (lt. Art. 5, Absatz 1, Buchstabe W) des GvD 117/2017);

c) Organisation und Ausübung von kulturellen, künstlerischen Tätigkeiten oder Freizeittätigkeiten von sozialem Interesse, einschließlich Verlagstätigkeiten zur Förderung und Verbreitung der Kultur und Praxis der ehrenamtlichen Tätigkeit und Tätigkeiten von allgemeinem Interesse gemäß diesem Artikel; (lt. Art. 5, Absatz 1, Buchstabe I) des GvD 117/2017);

d) Erziehung, Unterricht und berufliche Fortbildung gemäß Gesetz vom 28. März 2003, Nr. 53 in seiner geltenden Fassung, sowie kulturelle Tätigkeiten von sozialem Interesse für Bildungszwecke (lt. Art. 5, Absatz 1, Buchstabe D) des GvD 117/2017);

e) wissenschaftliche Forschung von besonderem gesellschaftlichem Interesse. (lt. Art. 5 Absatz 1, Buchstabe h des GvD 117/2017);

f) Organisation und Ausübung touristischer Aktivitäten von sozialem, kulturellem oder religiösem Interesse;

Der Verband ist ein Organismus zum Schutz und zur Vertretung der Kategorie der Zivilinvaliden und der Behinderten im Allgemeinen. Er ist somit im Bereich der sozialen und soziosanitären Fürsorge und im Bereich des Schutzes der Bürgerrechte zugunsten der Kategorie tätig.
Die Sektionen Psoriasis (Personen mit Psoriasis und andere Hautkrankheiten) und Rheuma (Personen mit rheumatischen Krankheiten) sind Teil des Verbandes; sie genießen innerhalb des Verbandes organisatorische Eigenständigkeit für ihren Tätigkeitsbereich, unterstehen aber dem Vorstand, der die diesbezügliche Kontrolle gemäß der Bestimmungen des Statuts und der Geschäftsordnung ausübt.

Um diese Ziele zu erreichen kann der Verein alle Initiativen ergreifen, wenn dies im gemeinsamen Interesse der Mitglieder geschieht nämlich:
• Die sozialen, moralischen, religiösen und bürgerlichen Werte des Menschen zu schützen;
• Das Solidaritätsgefühl unter den Mitgliedern zu unterstützen.
• Die Belange der Kategorie zu vertreten und Hilfestellung zu leisten, um Schwierigkeiten und
Komplexe zu überwinden und am sozialen Leben teilzunehmen;
• Die materiellen und moralischen Interessen der Kategorie und des einzelnen Mitglieds zu vertreten;
• Die Interessen der Kategorie und des einzelnen Mitglieds bei öffentlichen Ämtern, Stellen und Institutionen zu vertreten, deren Aufgabe das soziale, sanitäre und finanzielle Wohlbefinden sowie die Wiedererlangung der physisch-motorischen Gesundheit, die Umschulung und die Weiterbildung ist;
• Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und nationalen und internationalen Organisationen welche dieselben oder ähnliche Ziele verfolgen.
Der Verein kann gemäß Artikel 6 des GvD 117/2017 weitere Tätigkeiten ausüben, die nicht von allgemeinem Interesse und zu der Haupttätigkeit instrumentell und sekundär sind, gemäß der vom Ministerialdekret und dem Ausschuss festgelegten Kriterien und Grenzen

Art.3
Mitglieder
Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt.
Der Antrag auf Mitgliedschaft im Verein wird schriftlich an den Ausschuss gestellt, der aufgrund der Statuten mit einfacher Mehrheit entscheidet.
Der Aufnahmebeschluss oder der eventuelle Ablehnungsbeschluss des Antrages auf Mitgliedschaft muss dem Mitglied mitgeteilt werden.
Bei Aufnahme des Antragstellers als Mitglied, wird dieser im Verzeichnis der Mitglieder eingetragen.
Im Falle einer Ablehnung durch den Ausschuss kann der Antragsteller bei der Vollversammlung innerhalb 60 Tage ab der Mitteilung des Ablehnungsbeschlusses
Einspruch erheben.
Die Ablehnung des Antrags um Mitgliedschaft muss begründet sein.
Die Mitglieder müssen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag entrichten, dessen Höhe von Jahr zu Jahr vom Ausschuss festgesetzt wird.

Art. 4
Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder haben das Recht:
• die Verbandsgremien zu wählen und in diese gewählt zu werden;
• über die Aktivitäten des Vereines informiert zu werden und deren Entwicklung zu verfolgen;
• die Räumlichkeiten des Vereines aufzusuchen;
• an Initiativen und Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen;
• zur Ausarbeitung des Tätigkeitsprogramms beizutragen und dieses zu genehmigen;
• die tatsächlich angefallenen und dokumentierten Spesen bei Tätigkeiten im Auftrag des Vereines erstattet zu bekommen;
• in die Tagesordnung der Vollversammlungen Einsicht zu nehmen, Einblick in die Bilanzen und die Vereinsbücher zu erhalten.
• Jedes Mitglied kann alle Leistungen und Dienste in Anspruch nehmen, die vom Verein angeboten werden
• Die Mitglieder haben das Recht, Einblick in die vorgenannten Bücher des Vereines zu nehmen, wozu ein schriftlicher Antrag an den Ausschuss zu stellen ist. Die Verbandsbücher werden in der Geschäftsstelle verwahrt. Der Zugang wird innerhalb von 60 Tagen gewährt.
Die Mitglieder sind verpflichtet:
• die gegenständliche Satzung und etwaige interne Verordnungen einzuhalten;
• den Mitgliedsbeitrag zu entrichten, entsprechend dem Betrag, den Zahlungsformen und Fristen, wie vom Ausschuss festgelegt;
• jedes Mitglied hat die Pflicht, sich an den Aktivitäten des Vereines aktiv zu beteiligen und ein korrektes Verhalten gegenüber den anderen Mitgliedern und gegenüber Dritten aufzuweisen und jede dem Verein schädigende Handlung zu vermeiden.

Art. 5
Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Auflösung oder Ausschluss.
Der Austritt kann dem Verein schriftlich und begründet zu jeder Zeit mitgeteilt werden und auf Verlangen kann er sofort wirksam werden;
durch Auflösung des Vereines;
durch Ausschluss, der vom Ausschuss vorgeschlagen und von der Vollversammlung beschlossen wird.
In keinem der drei Fälle bringt das Erlöschen der Mitgliedschaft für das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied weder die Rückerstattung des jährlichen Mitgliedsbeitrages noch eine andere finanzielle Entschädigung mit sich.
Der Ausschluss kann in folgenden Fällen verhängt werden:
wenn die Satzungen oder die Beschlüsse der Vollversammlung oder des Ausschusses in
schwerwiegender, fortdauernder und nicht wieder gut zu machender Weise missachtet werden;
wenn die Tätigkeit des Mitglieds dem Ansehen des Vereines schweren Schaden zufügt und den Zielsetzungen des Vereines zuwiderhandelt;
wenn die von den Satzungen geforderten Voraussetzungen für die Mitgliedschaft im Verein nicht mehr gegeben sind;
wenn das Mitglied am Ende des Geschäftsjahres die Zahlung des vorgesehenen Mitgliedsbeitrages trotz Aufforderung noch nicht besorgt hat.
Das Mitglied kann jederzeit aus dem Verein austreten.
Will ein Mitglied aus dem Verein austreten, muss es dem Ausschuss seine Entscheidung schriftlich mitteilen, der seinerseits einen Beschluss fassen und diesen dem Mitglied in angemessener Form mitteilen muss.
Die Rechte eines Mitglieds im Verein sind nicht übertragbar.
Die als Mitgliedsbeiträge eingezahlten Beträge können nicht rückerstattet, aufgewertet oder übertragen werden.

Art. 6
Gremien
Die Gremien des Vereines sind:
1. Die Vollversammlung
2. Der Ausschuss
3. Der Präsident
4. Das Kontrollorgan
5. Das Schiedsgericht
Die Mitglieder der Verbandsgremien erhalten keine Vergütung, davon ausgenommen ist die Erstattung der tatsächlich angefallenen und dokumentierten Spesen für die zur Erfüllung dieser Funktion ausgeübten Tätigkeit.

Art. 7
Amtsdauer
Die Mitglieder der Verbandsgremien des Vereines bleiben fünf Jahre lang im Amt und können wiedergewählt werden.

Art. 8
Die Vollversammlung
Die Vollversammlung wird von den Mitgliedern gebildet.
Es gibt eine ordentliche und eine außerordentliche Vollversammlung.
Die Vollversammlung ist in erster Einberufung beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind, in zweiter Einberufung jedoch ist sie unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Die Beschlüsse der ordentlichen Vollversammlung sind gültig, wenn sie die Zustimmung von wenigstens der Hälfte plus einem den anwesenden Mitgliedern erhalten.
Die Mitglieder des Vereins erhalten das Stimmrecht in der Vollversammlung ab dem Zeitpunkt der Eintragung in das Verzeichnis der Mitglieder und bei Leistung des Mitgliederbeitrages.
Jedes Mitglied verfügt über eine einzige Stimme. Nur eine Vollmacht ist zugelassen.
Die ordentliche Vollversammlung wird wenigstens einmal im Jahr einberufen.
Der Ausschuss kann die ordentliche oder außerordentliche Vollversammlung einberufen, sobald er es für angebracht erachtet. Zudem kann diese einberufen werden, wenn wenigstens ein Zehntel der Mitglieder dies beantragen.
Die Einberufung der Vollversammlung erfolgt vom Ausschuss mittels schriftlicher Mitteilung an die Mitglieder wenigstens 15 Tage vor dem Tag, der für die Vollversammlung bestimmt ist; darin wird die Tagesordnung angeführt, sowie der Ort, der Tag
und die Stunde für die erste und eventuell auch für die zweite Einberufung.

Art. 9
Die Zuständigkeiten der Vollversammlung
Unveräußerliche Zuständigkeiten der Vollversammlung sind:
a. die Wahl der Mitglieder der Vereinsorgane und deren Abwahl;
b. die Wahl und die Abwahl des Vereinsorgans, das mit der Rechnungsprüfung betraut ist, sofern ein solches vorgesehen ist;
c. die Genehmigung der Bilanz;
d. die Beschlussfassung zur Verantwortung der Mitglieder der Vereinsorgane und Ausübung der Haftungsklage diesen gegenüber;
e. die Beschlussfassung zum Ausschluss von Vereinsmitgliedern,
f. die Beschlussfassung über die Änderungen der Vereinssatzung oder des Gründungsaktes;
g. die Genehmigung der Geschäftsordnung der Vollversammlung;
h. Beschlussfassung zur Auflösung, Umwandlung, Fusion und Spaltung des Vereins.
i. Beschlussfassung zu allen anderen Fragen, für die die Vollversammlung laut Gesetz, Gründungsakt oder Statut zuständig ist
Falls es von der Mehrheit der Mitglieder nicht anders verlangt wird, wählt die Versammlung den Präsidenten der Versammlung, welcher dann mit Zustimmung der Versammlung die Stimmzähler ernennt.
Die Beschlüsse der Vollversammlung werden in der Regel durch Handerheben gefasst, außer wenn ein Viertel der Anwesenden die geheime Abstimmung verlangt. Die Wahlen zu den Ämtern des Verbandes müssen in geheimer Abstimmung mit Stimmzettel erfolgen.
Es können nur Beschlüsse über die Punkte gefasst werden, die auf der Tagesordnung aufscheinen. Über die Abwicklung der Vollversammlung und insbesondere über jeden einzelnen Beschluss muss eine ordnungsgemäße Niederschrift verfasst werden. Jeder Beschluss, der gemäß dem Gesetz und dieser Satzungen gefasst worden ist, bindet alle Mitglieder.
Die Beschlüsse der Vollversammlung sind gültig, wenn sie die Zustimmung von wenigstens der Hälfte plus einem der anwesenden Mitglieder erhalten.
Für den Beschluss über die Auflösung des Vereines sowie über die entsprechende Vermögensaufteilung bedarf es jedoch der Zustimmung von dreiviertel der Mitglieder.
Für die Gültigkeit der Änderung der Satzung ist die Vollversammlung in erster Einberufung beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. In zweiter Einberufung jedoch ist sie unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig, wobei jedoch die Zustimmung von 2/3 der Anwesenden notwendig ist.

Art. 10
Der Ausschuss
Der Ausschuss besteht aus neun Mitgliedern, die von der Vollversammlung aus den eigenen Reihen in geheimer Abstimmung gewählt werden. Beim Ausscheiden eines Mitglieds rückt an seiner Stelle der erste nicht gewählte Kandidat nach.
Der Ausschuss wählt aus seiner Mitte mit Stimmenmehrheit den Präsidenten und den
Vizepräsidenten bei der konstituierenden Sitzung.
Der Ausschuss wird vom Präsidenten sooft einberufen, als er es für notwendig findet, oder wenn es von mindestens drei Mitgliedern des Ausschusses selbst verlangt wird.
Beschlussfähig ist der Ausschuss, wenn die einfache Mehrheit der Ausschussmitglieder anwesend ist und jedenfalls immer in Anwesenheit des Präsidenten oder des Vizepräsidenten; für die Wirksamkeit der Beschlüsse ist die einfache Mehrheit der Stimmen der Anwesenden erforderlich.

Art. 11
Die Zuständigkeit des Ausschusses
Der Ausschuss ist für die Vorgänge der ordentlichen und außerordentlichen Verwaltung zuständig, die für die Verwirklichung des Jahresprogramms notwendig sind, das von der Vollversammlung genehmigt worden ist, und die von eigenen Bestimmungen des Gesetzes oder von diesen Satzungen nicht der Vollversammlung oder einem anderen Gremium des Vereines vorbehalten sind.
Insbesondere sorgt er:
für die Durchführung der Beschlüsse der Vollversammlung;
die Einberufung der Vollversammlung, die Vorbereitung des jährlichen Berichtes, der Jahresabschlussrechnungen und des Tätigkeitsprogramms mit Haushaltsvoranschlag und Finanzierungsplan, die der Vollversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden;
Der Ausschuss kann einzelnen Mitgliedern besondere Aufgaben anvertrauen oder übertragen, wobei feststeht, dass er darüber der Vollversammlung gegenüber der Verantwortung gemeinsam trägt. Der Ausschuss kann auch Mitglieder oder Sachverständige besonderer Bereiche als Berater zur Teilnahme an seinen Sitzungen einladen.

Art. 12
Der Präsident
Der Präsident vertritt den Verein rechtlich nach innen und nach außen. Er führt den Vorsitz in den Gremien, die er einberuft, deren Tagesordnung er festlegt. Der Präsident sorgt für die Durchführung der Beschlüsse der Gremien.
Im Einvernehmen mit den Gremien des Vereines und aufgrund des Jahresprogramms und der Richtlinien, die von der Vollversammlung genehmigt worden sind, leitet er den Verein.
Der Präsident ist für die Dauer des Ausschusses im Amt und beendet sein Amt mit Ablauf des Mandats, durch den freiwilligen Rücktritt oder einen möglichen Widerruf aus schwerwiegenden Gründen, beschlossen von der Vollversammlung mit der Mehrheit der Anwesenden.
Der Präsident beruft die Vollversammlung und den Ausschuss ein und führt den Vorsitz, er sorgt für die ordentliche Verwaltung aufgrund der Richtlinien.
Bei Abwesenheit oder bei Verhinderung des Präsidenten werden seine Funktionen und Aufgaben vom Vizepräsidenten wahrgenommen.
Der Vorsitzende bestimmt die Einstellung und die Entlassung des Personals; er ist verantwortlich für die Führung des Personals.

Art. 13
Kontrollorgan
Wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind, wird ein Kontrollorgan gewählt
Das Kontrollorgan laut Art. 30, GvD 117/2017 besteht aus drei Mitgliedern, die von der Vollversammlung gewählt werden. Im Falle des Ausscheidens eines Mitglieds tritt der erste nicht gewählte Kandidat an seine Stelle.
Das Kontrollorgan:
überwacht die Einhaltung der Gesetzesbestimmungen, Satzungen und Grundsätze einer ordnungsgemäßen Verwaltung;
überwacht die Angemessenheit der Organisation, Verwaltung und Finanzgebarung und deren effektives Funktionieren;
überwacht die Einhaltung der bürgerschaftlichen, solidarischen und gemeinnützigen Ziele;
bescheinigt, dass der Jahresabschluss ordnungsgemäß erstellt wurde.
Mitglieder des Kontrollorgans können jederzeit Inspektionen und Kontrollen durchführen und zu diesem Zweck die Vereinsverwaltung um Informationen über den Fortschritt der Geschäftstätigkeit oder über bestimmte Geschäftsvorgänge ersuchen.

Art. 14
Das Schiedsgericht
Das Schiedsgericht besteht aus drei Mitgliedern, davon eines mit den Befugnissen des Vorsitzenden, der unter den drei Mitgliedern gewählt wird. Die Schiedsrichter werden von der Vollversammlung mit Zweidrittelmehrheit gewählt.
In die Zuständigkeit des Schiedsgerichtes fällt die Schlichtung aller Streitfälle, die zwischen den Mitgliedern und dem Verein oder seinen Gremien über die Auslegung und Anwendung der Satzungen, der Verordnungen, der Verbandsentscheidungen oder allgemein die Verbandsverhältnisse betreffend, entstehen sollten.
Die Berufung an das Schiedsgericht muss innerhalb von 30 Tagen ab Mitteilung des Vorgangs, der den Streitfall auslöst, vorgelegt werden. Die Entscheidung des Schiedsgerichts ist innerhalb von 60 Tagen nach Hinterlegung der Berufung zu treffen.

Art. 15
Geschäftsjahr
Der Verein erstellt jährlich einen Jahresabschluss mit Bilanz und Tätigkeitsbericht für den Zeitraum ab 1. Januar bis 31. Dezember
Er wird vom Ausschuss vorbereitet, von der Versammlung innerhalb von 4 Monaten nach Ende des Haushaltsjahres, auf das sich der Jahresabschluss bezieht, genehmigt und anschließend beim einheitlichen Verzeichnis der Körperschaften des dritten Sektors hinterlegt.

Art. 16
Vermögen
Das Vermögen des Vereines einschließlich aller Einkommen, Erlöse, Zuwendungen und anderen erklärten Einnahmen wird für die Ausübung der statutarischen Tätigkeiten ausschließlich zur Umsetzung bürgerschaftlicher, solidarischer und gemeinnütziger Zwecke verwendet.
Der Verein zahlt auch nicht in indirekter Form Gewinne und Überschüsse, Fonds und andere erklärte Rücklagen an seine Mitglieder, Arbeitnehmer und Mitarbeiter, Verwalter und andere Mitglieder der Verbandsgremien aus, auch im Falle eines Austritts oder einer sonstigen individuellen Auflösung der Beziehung zum Verein.

Art. 17
Finanzierung
Der Verein kann die für seinen Betrieb und die Ausübung seiner Tätigkeit erforderlichen wirtschaftlichen Ressourcen aus verschiedenen Quellen beziehen, wie Mitgliedsbeiträge, öffentliche und private Beiträge, Spenden und Hinterlassenschaften, Vermögenseinnahmen, Einnahmen aus Sammlungen sowie aus anderen Tätigkeiten, gemäß Artikel 6 GvD 117/2017.

Art. 18
Vereinsbücher
Der Verein führt folgende Bücher gemäß Art. 15 GvD 117/2017:
1. das Verzeichnis der Mitglieder
2. das Verzeichnis der Freiwilligen
3. das Sitzungsbuch mit Beschlüssen der Vollversammlung;
4. das Sitzungsbuch mit Beschlüssen des Ausschusses;
5. das Sitzungsbuch mit Beschlüssen des Kontrollorgans
6. das Sitzungsbuch mit Beschlüssen aller anderen Verbandsgremien.

Art. 19
Auflösung: Verteilung des Vermögens
Im Fall der Auflösung des Vereines wird das eventuell verbleibende Vermögen, nach vollständiger Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen, an eine andere Körperschaft des dritten Sektors zugeführt.

Art. 20
Schlussbestimmung
Für alles, was in diesen vorliegenden Satzungen nicht festgelegt ist, gelten die Bestimmungen des italienischen Zivilgesetzbuches, des Kodex dritten Sektors und der einschlägigen Gesetzgebung.

Art. 21
Auslegung der Satzung
Im Falle der unterschiedlichen Auslegungsmöglichkeiten auf Grund der zweisprachigen Versionen, gilt die italienische Fassung als bindend.

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